Bot-Traffic bläht deine Zahlen auf

Bot-Traffic sind Besuche von Maschinen. Kein Mensch, kein Portemonnaie, keine Entscheidung.

Péter leitet das Wachstum in einer Softwarefirma. In einem Monat sprang ein neuer Kanal um 41 Prozent.

Er schob Budget dorthin. Der Geschäftsführung sagte er, es funktioniere.

Die Verkäufe bewegten sich nicht. Weder in dem Monat noch im nächsten.

Der Traffic war echt. Die Besucher nicht. Datensammler hatten seine Preisseite gefunden und kamen immer wieder.

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Wer wirklich vorbeikommt

Nicht jeder Maschinenbesuch ist feindlich. Es gibt vier Sorten.

  • Suchmaschinen-Crawler. Google und Bing müssen deine Seite lesen. Die willst du haben.
  • Verfügbarkeits- und Sicherheitsscanner. Deine eigenen Werkzeuge, die deine Seite alle paar Minuten prüfen.
  • Datensammler. Wettbewerber, die deine Preise beobachten. Firmen, die Inhalte für KI-Modelle einsammeln.
  • Fälschungen. Software, die sich als Google ausgibt, damit niemand sie blockiert.

Die ersten beiden sind harmlos, sobald sie herausgefiltert sind. Die letzten beiden blähen deine Berichte auf und sagen dir nichts.

Auf einer kleinen Website verdoppeln ein paar hundert Maschinenbesuche die Monatszahl. Dort ist ohnehin wenig Datenmasse da.

Das Einsammeln von Inhalten ist in den letzten zwei Jahren schnell gewachsen. KI-Firmen brauchen Text und deine Website besteht aus Text.

„Es gibt drei Arten von Lügen: Lügen, verdammte Lügen und Statistiken."

Mark Twain, Chapters from My Autobiography, 1907

Twain schrieb die Zeile Disraeli zu. Bei Disraeli hat sie nie jemand gefunden.

Sogar das Zitat über schlechte Daten hat ein Quellenproblem. Das ist fast zu passend.

Sechs Zeichen für aufgeblähte Zahlen

Du brauchst keine technische Prüfung. Achte auf diese Zeichen.

  • Der Traffic steigt, die Verkäufe nicht. Das älteste Warnzeichen überhaupt.
  • Die Besuchszeit ist null. Ein echter Leser verbringt ein paar Sekunden auf der Seite. Eine Maschine nicht.
  • Eine Seite, immer wieder. Meist die Preise, ein Produktfeed oder deine Sitemap.
  • Ein Land, in das du nicht verkaufst. Besonders ein plötzlicher Ausschlag von einem Ort.
  • Traffic um drei Uhr morgens. Gleichmäßig und flach, ohne Tagesrhythmus.
  • Eine perfekt gerade Linie. Menschlicher Traffic geht hoch und runter. Maschinen langweilen sich nicht.

Ein Zeichen allein bedeutet wenig. Drei zusammen bedeuten, dass du Roboter zählst.

Was gute Filterung wirklich leistet

StatJolt filtert Bots in drei Schichten, bevor irgendetwas deine Berichte erreicht.

Hier ist, was jede Schicht tut, ohne Fachjargon.

1. Sie prüft die bekannte Liste. Die meisten Bots weisen sich ehrlich aus. Eine gepflegte Liste fängt sie ab.

2. Sie überprüft alle, die sich Google nennen. Jeder kann sich als Googlebot ausgeben. StatJolt prüft, ob der Besuch wirklich aus dem Netz von Google kam. Wenn nicht, fliegt er raus.

3. Sie blockiert Besuche von gemieteten Servern. Diese Schicht sparen sich die meisten Werkzeuge.

Die dritte verdient eine klare Erklärung.

Echte Menschen surfen über einen Hausanschluss oder ein Mobilfunknetz. Maschinen laufen meist im Rechenzentrum, auf einem gemieteten Server.

StatJolt weiß, welche Netze zu Rechenzentren gehören. Traffic von dort zählt nicht als Mensch. Die Liste wird monatlich aktualisiert, denn ständig kommen neue Anbieter dazu.

Noch dabei? Gut, denn Ehrlichkeit zählt hier mehr als eine Funktionsliste.

Kein Filter fängt alles

Wer 100 Prozent Bot-Entfernung verspricht, will etwas verkaufen.

Bots entwickeln sich weiter. Manche laufen heute über Hausanschlüsse und nutzen echte Browser. Die sind wirklich schwer zu erkennen.

Gute Filterung gibt dir eine viel sauberere Grundlage. Deine Zahlen kommen der Wirklichkeit näher und sie bleiben von Monat zu Monat vergleichbar.

Der zweite Teil ist der eigentliche Gewinn. Eine Zahl, die jeden Monat gleich falsch ist, taugt trotzdem nicht für Entscheidungen.

Zwei Gewohnheiten, die deine Entscheidungen schützen

Vergleiche mit etwas, das sich nicht fälschen lässt. Bestellungen, Rechnungen, Anmeldungen in deiner eigenen Datenbank. Ein Bot kauft nie etwas. Steigt der Traffic um 40 Prozent und die Bestellungen bleiben flach, glaub den Bestellungen.

Prüfe die Form, nicht nur die Summe. Sieh dir an, wie sich ein Ausschlag über Seiten, Stunden und Länder verteilt. Echtes Interesse ist unordentlich. Falsches Interesse ist glatt.

Dieselbe Disziplin empfehlen wir bei Werbeblockern und Analytics, wo der Fehler in die andere Richtung läuft. Bots machen deine Zahlen zu groß. Blocker machen sie zu klein.

Beide Probleme haben dieselbe Kur. Halte dich an eine Zahl, von der du weißt, dass sie stimmt.

Wo StatJolt hineinpasst

StatJolt fährt alle drei Filterschichten von Haus aus. Es gibt keine Einstellung zum Anschalten und keine Liste zu pflegen.

Maschinenbesuche fliegen raus, bevor sie gespeichert werden. Sie landen nie in deinen Berichten oder deinen Vergleichen.

Du bekommst eine kleinere Zahl als bei manchen Werkzeugen. Genau das ist der Punkt. Eine kleinere ehrliche Zahl schlägt eine größere falsche, gerade wenn du danach Budget verschiebst.

Tote Landeseiten verzerren deine Daten auf ähnliche Weise. Dazu geht es hier weiter: 404-Fehler verbrennen dein Werbebudget.

Wenn du nur einen Kasten liest

Bots blähen den Traffic auf und das Einsammeln von Inhalten hat das Problem in zwei Jahren verschärft. Achte auf die klassischen Zeichen: flache Verkäufe, null Besuchszeit, eine wiederholte Seite und Traffic ohne Tagesrhythmus. Filtere Maschinenbesuche, bevor sie gezählt werden und gleich deine Zahlen immer mit Bestellungen oder Anmeldungen ab.

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